Gemeinden und Städte stehen vor der Herausforderung, für alle angemessenen Wohnraum zugänglich zu machen und bereit zu stellen. Mittels einer aktiven Boden- und Wohnpolitik haben sie die Möglichkeit, eine proaktive und steuernde Rolle einzunehmen, z.B. durch die Erarbeitung von Wohnraumstrategien. In der Veranstaltung wird mittels Inputs in die Thematik eingeführt und Beispiele veranschaulichen Zugänge, Mehrwehrt aber auch Herausforderungen von strategischer Planung und Steuerung der Wohnraumversorgung in Städten und Gemeinden.
Programm:
- Begrüssung Miriam Meuth, Dozentin und Projektleiterin Institut für Soziokulturelle Entwicklung, HSLU Soziale Arbeit
- Wohnkalkulator als Analyseinstrument für Gemeinden und Städte – am Beispiel des bezahlbaren Wohnraums, Ivo Willimann, Dozent Institut für Betriebs- und Regionalökonomie, HSLU Wirtschaft
- Preisgünstiger Wohnraum in Gemeinden: Ein Baukasten als Hilfestellung bei der Planung und Umsetzung, Marie Glaser, Leiterin Bereich Grundlagen Wohnen und Immobilien und Nynke van Duijn, wissenschaftliche Mitarbeiterin, Bundesamt für Wohnungswesen
- Wohnraumstrategien als Möglichkeit der Steuerung für Gemeinden und Städte, Korintha Bärtsch, Stadträtin / Baudirektorin Stadt Luzern
- Aufgeklärte Partizipation für 10-Minuten-Nachbarschaften am Beispiel Flawil, Sibylle Wälty, Gründerin & Geschäftsführerin Resilientsy, Dozentin ETH Zürich
- Boden als Gemeingut - Perspektiven aus der Vereinsarbeit Gemeingut Boden, Pius Kobler, Geschäftsführer Verein Gemeingut Boden
- Vorstellung des CAS «Wohnen der Zukunft», Programmleitung MAS Integrale Gemeinde-, Stadt- und Regionalentwicklung, Miriam Meuth und Markus Gmünder, Dozent Institut für Betriebs- und Regionalökonomie, HSLU Wirtschaft
Zum Programm und zur Anmeldung zur Veranstaltung Wohnraumstrategien – wie Gemeinden und Städte die Wohnraumversorgung proaktiv mitgestalten können:
Zum Programm und zur Anmeldung Schweizer Wohntag 2026: